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Finanzen - FinanzNews


Coronavirus
Kriminelle können in der Krise schnelles Geld machen
10.04.2020, Süddeutsche Zeitung, von Meike Schreiber und Markus Zydra, Frankfurt
Milliardenhilfen vom Staat sollen eigentlich notleidende Firmen retten. Profitieren könnten aber auch Geldwäscher und die Mafia.
Die Warnung war dringlich und sie war beunruhigend: Kriminelle würden die Umstände der Corona-Pandemie "für Finanzbetrug" ausnutzen, und auch "Terroristen könnten die Gelegenheit nutzen, Geldmittel aufzutreiben".
Veröffentlicht hat sie Anfang April die Financial Action Task Force, kurz FATF, das wichtigste internationale Gremium zur Bekämpfung und Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, in dem 35 Mitgliedstaaten und die EU-Kommission vertreten sind, darunter auch das Bundesfinanzministerium.
Nun hat Berlin in diesen Tagen im Kampf gegen die Corona-Wirtschaftskrise das größte Rettungspaket der bundesdeutschen Geschichte geschnürt, Umfang: 1,2 Billionen Euro. Mittelständler können nun sogar Kredite mit staatlicher Vollbürgschaft beantragen.
Zwar dürfen formal nur gesunde und von Corona betroffene Firmen diese staatlichen Darlehen beantragen, zugleich aber sind die Geldhäuser auf Wunsch der Industrie- und Bankenverbände nun aus der Mithaftung für die Kredite entlassen worden und sollen ausdrücklich auf die sonst übliche Risikoprüfung verzichten. Mehr ...


Psychologen erklären das Hamstern
Warum Klopapier?
21.03.2020, Stern, Katharina Grimm
In der Coronakrise ist Klopapier ein rares Gut: In vielen Supermärkten und Drogerien räumen Hamsterkäufer die Regale leer. Aber warum Toilettenpapier? Wann wurden die Rollen zum weißen Gold? Psychologen kennen das Phänomen.
Na, auch wieder kein Klopapier bekommen? Dann geht es Ihnen wie zig anderen Verbrauchern, die ratlos vor den leeren Regalen, inzwischen auch schon vor leeren Euro-Paletten stehen, weil sich das Einräumen eh nicht mehr lohnt.
Kaum schieben Verkäufer eine neue Ladung Klopapier in den Verkaufsraum, ist es auch schon wieder ausverkauft. Einzelne Händler rationieren die Rollen inzwischen. Und ein Rewe-Markt im rheinland-pfälzischen Rengsdorf geht sogar so weit, dass jeder, der mehr als eine Packung kaufen will, saftigen Aufschlag zahlt: Plus fünf Euro für die zweite Packung, ab der dritten sogar zehn Euro. Die Mehreinnahmen werden gespendet.
Das ist doch krank: Klopapier ist wohl das notwendigste Gut überhaupt. Mehr ...


JUNK BONDS
Warum Hochzinsanleihen eine Renaissance feiern
17.07.2019, Handelsblatt, Jakob Blume
Zu Jahresbeginn gab es in Europa keinen einzigen Junk-Bond-Emittenten mit negativer Rendite. Heute sind es 14, darunter Nokia und Smurfit Kappa.
Frankfurt Pierre Verlé kennt sich aus mit finanziellen Schieflagen. Bevor er als Portfoliomanager für Unternehmensanleihen beim französischen Vermögensverwalter Carmignac anheuerte, leitete er einen Fonds, der auf überschuldete Unternehmen spezialisiert war.
Doch mittlerweile sind es nicht die Unternehmen kurz vor der Pleite, die aus seiner Sicht ein großes Risiko für die Finanzmärkte darstellen. Es sind die hohen Bewertungen für Schuldtitel von vermeintlich sicheren Firmen und Staaten.
„Die Zentralbanken fluten die Märkte mit Liquidität“, sagt Verlé. „Die finanzielle Repression hat eine große Blase bei sicheren Anlagen entstehen lassen.“ Mit „Repression“ ist gemeint, dass die Geldpolitik letztlich Werte von Sparern zu Schuldnern transferiert.
Viele Staatsanleihen und eine Reihe von Unternehmensanleihen werfen inzwischen negative Renditen ab: Investoren zahlen dafür, den Schuldnern Geld leihen zu dürfen. Immer mehr Investoren werden so aus dem Markt gedrängt, sagt Verlé. Auf der Suche nach Rendite investieren sie in riskantere Segmente wie Hochzinsanleihen.
Die Folge: Seit Jahresbeginn haben sich europäische Hochzinsanleihen im Schnitt um rund neun Prozent verteuert. Bei US-Hochzinsanleihen waren es sogar zehn Prozent. Der Markt treibt immer neue Blüten. Mehr ...


BAFIN-ERMITTLUNGEN
Zockten Banken den Fiskus mit Phantomaktien ab?
13.12.2018, Handelsblatt, Quelle: Andreas Anhalt René Bender
Nach den dubiosen Cum-Ex-Geschäften zeichnet sich möglicherweise der nächste Bankenskandal ab. Die Bafin untersucht Scheingeschäfte mit Phantomaktien. Mehr ...


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