POTUS-2019 - LauWeb2016

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POTUS-2019

Gesucht-gefunden > POTUS-Trump

Das Mount Rushmore National Memorial
mit den vier Präsidenten: George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln (von links nach rechts).

Donald J. Trump
45th President of the United States of America (POTUS)









Foto, gemeinfrei:
Von White House - WhiteHouse.gov

NEWS: POTUS - 2019

Donald Trump
Berichte
  • Donald Trumpwurde am 8. November 2016 zum US-Präsidenten gewählt.
  • Die USA steigen aus dem INF-Vertrag aus. Die US-Amerikaner werfen Russland vor, den Vertrag durch den Bau von bodengestützten atomaren Mittelstreckenraketen zu brechen.
  • Mit seinem Vorhaben eines Mauerbaus entlang der mexikanischen Grenze provozierte Trump bereits drei sogenannte Shutdowns, also Haushaltssperren. Da sich Republikaner und Demokraten nicht über die Finanzierung der Mauer einigen können, kann kein Haushaltsgesetz verabschiedet werden, wodurch die Regierung teilweise stillgelegt wird.
  • Sowohl außen- als auch innenpolitisch sorgt Trump regelmäßig für internationales Aufsehen: So zum Beispiel mit einem Einreiseverbot für Menschen aus acht überwiegend muslimischen Ländern oder seinem historischen Treffen mit Kim Jong Un. Die Aufkündigung mehrerer internationaler Abkommen wie dem Atomabkommen mit dem Iran oder dem Pariser Klimaabkommen zog internationale Kritik auf sich.
  • Sonderermittler Robert Mueller untersucht Kontakte von Trumps Wahlkampfteam nach Russland sowie eine mögliche unrechtmäßige Einflussnahme Trumps auf die Justiz.  Mehr ...


Mueller-Bericht

Hier können Sie das gesamte Dokument des Justizministeriums (engl. - ca. 150 MB) downloaden und lesen:

the full redacted Mueller report PDF released by the Department of Justice. The report covers the two-year investigation.




"Fact Checker" der "Washington Post"
Donald Trump bei seiner 10.000 Lüge erwischt
29.04.2019, Stern,
Donald Trumps Neigung, es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen, verschlimmert sich.
Laut der Seite "Fact Checker" hat er nun die 10.000-Lügen-Marke gebrochen. Das sind 5000 Halb- und Unwahrheiten seit Herbst - oder 23 am Tag.  Mehr ...
Quellen: CNN, "Fact Checker", Donald Trump auf Twitter

Original in englischer Sprache:
Fact Checker Analysis
President Trump has made more than 10,000 false or misleading claims
29.04.2019, Washinton Post, By Glenn Kessler,Salvador Rizzo and Meg Kelly
It took President Trump 601 days to top 5,000 false and misleading claims in The Fact Checker’s database, an average of eight claims a day.
But on April 26, just 226 days later, the president crossed the 10,000 mark — an average of nearly 23 claims a day in this seven-month period, ...   more ...



Presseartikel:

Anhörung im Impeachment-Verfahren
Trump muss bis nächste Woche über seine Strategie entscheiden
29.11.2019, Spiegel online
Die Prüfung eines möglichen Amtsenthebungsverfahrens gegen Donald Trump geht in die nächste Phase. Der Justizausschuss des Repräsentantenhauses setzte dem US-Präsidenten nun eine Frist.
US-Präsident Donald Trump muss binnen einer Woche entscheiden, wie er formal bei der Prüfung eines Amtsenthebungsverfahrens vorgehen will.
Der von den Demokraten geführte Justizausschuss des Repräsentantenhauses schickte Trump am Freitag eine entsprechende Aufforderung. Bis zum 6. Dezember um 17 Uhr Ortszeit müssen Trumps Anwälte demnach erklären, ob sie bei der anstehenden Anhörung Beweise vorlegen und Zeugen aufrufen wollen.
Bereits am 4. Dezember tritt der Justizausschuss des Repräsentantenhauses für seine erste Anhörung in der Sache zusammen.
Der Ausschussvorsitzende Jerrold Nadler hatte Trump explizit eingeladen, der Sitzung beizuwohnen oder sich durch einen Anwalt vertreten zu lassen. Bis zum kommenden Sonntagabend muss der Präsident über seine Teilnahme an dieser Anhörung entscheiden. Mehr ...


Ukraine-Affäre und Impeachment:
Hunderte Seiten Emails bringen Trump in Bedrängnis
25.11.2019, Merkur, WASHINGTON POST Bericht von Florian Naumann
- Donald Trump steht in der Ukraine-Affäre weiter schwer in der Kritik.
- Nun deutet der US-Präsident an: Er könnte selbst eine Aussage vor dem Untersuchungsausschuss abgeben.
- Wichtige Zeugen belasten Trump unterdessen bei den laufenden Anhörungen.
Donald Trump gerät in der sogenannten Ukraine-Affäre immer weiter in Bedrängnis. Die „Washington Post“ berichtet von Emails und Memos, die angeblich beweisen, dass das Weiße Haus das Zurückhalten der US-Militärhilfe an die Ukraine im Nachhinhein rechtfertigen wollte.
Die vorliegenden Dokumente sollen hunderte von Seiten umfassen.
Die intensive Korrespondenz via Email soll wenige Wochen vor der angekündigten Impeachment-Untersuchung des Kongresses begonnen haben. Stabschef Mick Mulvaney soll darin mit Beamten des Weißen Hauses diskutiert haben, wie eine Erklärung für das Zurückhalten der knapp 400 Millionen Dollar Sicherheitsunterstützung für die Ukraine gefunden werden könne.
Die zunächst nicht gezahlten Militärhilfen stehen im Zentrum des drohenden Impeachment-Verfahrens gegen Donald Trump. Der US-Präsident soll damit versucht haben, die Ukraine unter Druck zu setzen, um gegen den Sohn des demokratischen Gegenkandidaten Joe Biden zu ermitteln. Mehr ...


Impeachment-Anhörung
Fiona Hill – die Frau, die Donald Trump zum Schweigen brachte
22.11.2019, Stern, von Cornelia Fuchs
Kühl. Kontrolliert. Klar: Die Sicherheitsexpertin Fiona Hill zerlegte als Zeugin der Impeachment-Anhörung die Verschwörungstheorien des Trump-Lagers. Wer ist diese außergewöhnliche Frau?
Da war sie. Die Nemesis des Donald J. Trump. Die Frau, die ihn einen ganzen Vormittag auf Twitter zum Schweigen brachte. Die Expertin, der die Republikaner bei den Impeachment-Anhörungen keine Fragen zu stellen wagten – und deshalb in lange Monologe verfielen. Aus Angst, dass ihre Antworten den Präsidenten, seine Außenpolitik und die ganze Regierung mit klaren Sätzen auseinandernehmen würden.
Da war schon ihr Auftritt: Eine gerade Frau mit stahlglatten Haaren, ein Mund wie ein Strich und eine Stimme wie ein Messer. Ihr Englisch verrät ihre Herkunft: Fiona Hill kommt aus England, aus dem Landkreis Durham, altes Kohlerevier. Sie ist in Armut aufgewachsen, der Vater stieg schon mit 14 Jahren unter Tage, verlor unter Thatcher seine Stelle, die Mutter verlor ihre Gesundheit über die Jahre mit schlecht bezahlten, harten Jobs. Mehr ...


Von "Abschaum" bis "Widerling"
US-Präsident Donald Trump: Seine schlimmsten verbalen Entgleisungen
22.11.2019, Stuttgarter Nachrichten,
US-Präsident Donald Trump kann es scheinbar nicht lassen. Nach kurzer Funkstille gibt er neuerdings wieder den Twitter-Pöbler schlechthin.
Adam Schiff (59) ist ein ruhiger, höflicher Mann. Die Besonnenheit des Juristen, der seit 18 Jahren für die demokratische Partei im Repräsentantenhaus sitzt, wird von Freund und Feind gleichermaßen gerühmt.
Doch für US-Präsident Donald Trump (73) ist er offenbar die Ausgeburt der Hölle. "Shifty Schiff" (zu Deutsch: "durchtriebener Schiff"), so nennt der 73-Jährige ihn bei Twitter, sei "korrupt" und "unehrlich". Ein "Schwächling", "verlogener Dreckskerl" und "Widerling" in seinen Augen.
Trumps Tirade hat einen einzigen Grund: Schiff leitet in der Ukraine-Affäre die Impeachment-Untersuchung gegen ihn - und der US-Präsident hat mal wieder seine berühmte Hasskappe übergezogen. Eine ganze Weile war er seltsam ruhig gewesen, und die Welt fragte sich: Was ist mit ihm los? Ist ihm die Munition ausgegangen? Ist er gar krank? Oder gibt er auf einmal den Staatsmann?
Jetzt ist der alte Trump wieder da, böse wie ein Schachtelteufel. Am liebsten krakeelt er auf Twitter. Und er überschlägt sich vor Wut, ...  mehr ...


Trump-Impeachment
Die sechs Argumente der Republikaner
19.11.2019, Süddeutsche Zeitung, Analyse von Thorsten Denkler, New York
In den Impeachment-Ermittlungen gegen Trump ist die Beweislast erdrückend. Aber irgendwie müssen die Republikaner ihren Chef ja verteidigen.
Es steht außer Frage, dass Donald Trump das drohende Impeachment politisch überleben wird. Das von den Demokraten dominierte Repräsentantenhaus wird das Amtsenthebungsverfahren zwar beschließen. Aber im Senat fehlen den Demokraten 20 Stimmen der Republikaner, um Trump letztlich aus dem Amt hebeln zu können.
Dennoch überlassen die Republikaner den Demokraten nicht kampflos das Feld. Es gilt, den republikanischen Stammwählern zu zeigen, dass Trump in ihren Augen völlig unschuldig ist. Und er nichts getan hat, was auch nur im Ansatz ein Amtsenthebungsverfahren rechtfertigen könnte.
Es geht vor allem darum, den Ton für den aufflammenden Präsidentschaftswahlkampf zu setzen. Mehr ...


Westjordanland
Rambo macht Nahost-Politik
19.11.2019, Süddeutsche Zeitung, Kommentar von Alexandra Föderl-Schmid, Tel Aviv
Bei den israelischen Siedlungen im Westjordanland pfeift US-Präsident Trump aufs Völkerrecht. Die Palästinenser können sich von einer Zwei-Staaten-Lösung verabschieden.
Für den amerikanischen Präsidenten Donald Trump zählt das Völkerrecht nicht. Er richtet seine Nahost-Politik in Manier eines Rambos neu aus - nach dem Motto: Erlaubt ist, was mir gefällt.
Also verstoßen nach neuester Lesart der Amerikaner die jüdischen Siedlungen im besetzten Westjordanland per se nicht mehr gegen internationales Recht. Warum die jahrzehntelang von mehreren US-Regierungen vertretene Rechtsmeinung zum Siedlungsbau plötzlich "inkonsistent" sein soll, wird nicht erklärt. " Mehr ...


Donald Trump
Aktuelles über den 45. Präsidenten der USA
17.11.2019, Süddeutsche Zeitung
Als der Milliardär und Reality-TV-Star Donald Trump im Juni 2015 seine Bewerbung für die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner bekanntgibt, ist die Freude bei den Demokraten groß: Die Grand Old Party verkommt aus ihrer Sicht endgültig zum Polit-Zirkus.
Eineinhalb Jahre und einen beispiellos schmutzigen Wahlkampf später hat Donald Trump am 8. November 2016 das geschafft, was ihm wohl niemand außer Donald Trump selbst zugetraut hatte:
Er gewinnt die Wahl gegen die Favoritin Hillary Clinton und wird zum 45. Präsidenten der USA gewählt - all seiner ausländer- und frauenfeindlichen Sprüche zum Trotz.
Die Rechtspopulisten in Europa jubeln, der Rest der Welt reagiert überrascht bis schockiert. Am 20. Januar zieht Trump ins Weiße Haus ein. Mehr ...


Zeugen belasten Trump in Ukraine-Affäre
Reicht das für eine Amtsenthebung?
18.11.2019, Tagesspiegel, von JULIANE SCHÄUBLE
Die Anhörungen der Zeugen zur Ukraine-Affäre zeichnen ein klares Bild. Offen ist, ob das alles genug ist, um US-Präsident Trump zu Fall zu bringen.
Eigentlich ist die Ukraine-Affäre ganz einfach. Nach zwei Tagen mit öffentlichen Zeugenaussagen und weiteren Anhörungen hinter verschlossenen Türen, deren Inhalt durch die US-Demokraten veröffentlicht wurde, ist im Grunde klar, was im Sommer passiert ist, was Präsident Donald Trump von seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj wollte und wie die Regierung versuchte, das alles geheim zu halten.
Das Bild, das sich bereits jetzt – vor einer weiteren, vorerst letzten Woche mit öffentlichen Anhörungen – zeichnen lässt, sieht folgendermaßen aus:
Trump wollte die neu gewählte Führung in Kiew dazu bringen, nach möglicherweise belastendem Material über seinen wahrscheinlichen Herausforderer bei der Wahl im kommenden Jahr, Joe Biden, zu suchen.
Dazu hat er bereits zugesagte Militärhilfe für das von Russland bedrohte Land zurückgehalten. Außerdem hat er seinen persönlichen Anwalt Rudy Giuliani losgeschickt, um abseits der offiziellen diplomatischen Kanäle Einfluss auf ukrainische Regierungsmitarbeiter zu nehmen. Mehr ...


Ukraine-Affäre des US-Präsidenten
Trump attackiert weitere Zeugin in Impeachment-Ermittlung
18.11.2019, Tagesspiegel
US-Präsident Trump gerät in der Ukraine-Affäre stark unter Druck. Er reagiert mit der Diskreditierung von Zeugen. Nun trifft es eine Mitarbeiterin seines Vize.
US-Präsident Donald Trump hat sich auf Twitter abschätzig über eine weitere Zeugin in den Impeachment-Ermittlungen geäußert. Jennifer Williams, „wer auch immer das ist“, solle beide Mitschriften seiner Ukraine-Telefonate und die Stellungnahmen aus Kiew anschauen, schrieb Trump am Sonntag in einem Tweet.
Dann solle sie sich mit „den anderen Trump-Gegnern“ treffen, die er nicht kenne und von denen er zum Großteil noch nie gehört habe, um eine „bessere Attacke auf den Präsidenten“ auszuarbeiten, spottete er.
Williams ist Mitarbeiterin von US-Vizepräsident Mike Pence. Sie hatte am 7. November hinter verschlossenen Türen vor dem Kongress zu der Ukraine-Affäre ausgesagt.
Der Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses veröffentlichte die Mitschrift ihrer Befragung am Samstagabend (Ortszeit). Am kommenden Dienstag soll Williams erneut im Kongress befragt werden - diesmal öffentlich.
Sie hatte bei jenem Telefonat zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am 25. Juli mitgehört, das im Mittelpunkt der Ukraine-Affäre steht, und Trumps Forderungen darin als „unangemessen“ kritisiert. Mehr ...


„Persönliche politische Agenda“
Neue Zeugen bringen Trump in Erklärungsnot
17.11.2019, Tagesspiegel
Weitere Zeugen nähren den Verdacht, dass der US-Präsident für Militärhilfe an die Ukraine Ermittlungen gegen seinen Konkurrenten Biden zur Bedingung machte.
Zwei weitere Zeugenaussagen in den Impeachment-Ermittlungen gegen Donald Trump bringen den US-Präsidenten und dessen Umfeld in Erklärungsnot. Der Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses veröffentlichte am Samstagabend (Ortszeit) die Mitschriften der Befragungen von einem früheren Mitarbeiter des Nationalen Sicherheitsrates, Tim Morrison, und einer Mitarbeiterin von US-Vizepräsident Mike Pence, Jennifer Williams.
Beide äußerten Bedenken über Versuche, die ukrainische Führung mit Druck zu politischen Ermittlungen gegen einen Rivalen Trumps zu drängen.
Morrison und Williams hatten bereits vor einigen Tagen im Kongress ausgesagt, allerdings hinter verschlossenen Türen. Erst jetzt wurden ihre Aussagen veröffentlicht. Beide hatten bei jenem Telefonat zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenski am 25. Juli mitgehört, das im Zentrum der Ukraine-Affäre steht. Mehr ...


Impeachment-Anhörung:
Neue Zeugenaussagen bringen Trump in Erklärungsnot
17.11.2019, Kölner Stadt-Anzeiger, ksta
Zwei weitere Zeugenaussagen in den Impeachment-Ermittlungen gegen Donald Trump bringen den US-Präsidenten und dessen Umfeld in Erklärungsnot.
Der Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses veröffentlichte am Samstagabend (Ortszeit) die Mitschriften der Befragungen von einem früheren Mitarbeiter des Nationalen Sicherheitsrates, Tim Morrison, und einer Mitarbeiterin von US-Vizepräsident Mike Pence, Jennifer Williams.
Beide äußerten Bedenken über Versuche, die ukrainische Führung mit Druck zu politischen Ermittlungen gegen einen Rivalen Trumps zu drängen.
Morrison und Williams hatten bereits vor einigen Tagen im Kongress ausgesagt, allerdings hinter verschlossenen Türen. Erst jetzt wurden ihre Aussagen veröffentlicht. Beide hatten bei jenem Telefonat zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am 25. Juli mitgehört, das im Zentrum der Ukraine-Affäre steht. Mehr ...


USA
Erdoğans kleine Rache an Trump
14.11.2019, Süddeutsche Zeitung, von Thorsten Denkler, New York
- Das Treffen der beiden Präsidenten im Weißen Haus ist von Konflikten überschattet.
- Trump lobt Erdoğan dennoch überschwänglich.
- Dieser hat ein ungewöhnliches Mitbringsel im Gepäck: den umstrittenen Brief von Trump an ihn selbst.
"Eine freundliche Person aus der Türkei bitte, freundlich, wir wollen nur freundliche Reporter sehen", ...   Mehr ...


Joan Williams
"Donald Trump ist das einzige Ventil für ihren Frust"
10.11.2019, Zeit online, Interview: Jörg Wimalasena, New York
Mit dem Thema Impeachment können die Demokraten bei weißen Arbeitern nichts gewinnen, sagt die Juristin Joan Williams. Sie sollten viel stärker auf Sozialpolitik setzen.
2016, in der Nacht, in der vor allem weiße Arbeiter Donald Trump zum Wahlsieg verhalfen, begann Joan C. Williams über die "White Working Class" zu schreiben.
Ein Jahr später erschien das gleichnamige Buch. Darin versucht die Rechtsprofessorin zu erklären, warum die Arbeiterklasse den Demokraten in Teilen den Rücken gekehrt hat.
Williams lehrt an der University of California in San Francisco.
ZEIT ONLINE: Frau Williams, im politischen Washington ist das Impeachment-Verfahren das Thema Nummer Eins. Interessieren sich die ärmeren Wähler im Landesinneren genauso brennend für das Thema?
Joan Williams: Nein, aus Sicht der arbeitenden Landbevölkerung ist das Inside-the-Beltway-Nonsens – also ein Thema, dass nur das politische Washington und die dort ansässige Presse beschäftigt. Mehr ...


Impeachment:
Trumps Krieg gegen die Amtsenthebung – die Last der Beweise nimmt zu
31.10.2019, msn, Meiritz, Annett
Das Weiße Haus wehrt sich aggressiv gegen Pläne einer Amtsenthebung. Zahlreiche Zeugen belasten US-Präsident Trump, für den es immer brenzliger wird.
Selbst ein Mindestmaß an Kooperation kommt für Donald Trump nicht infrage. Bis auf Weiteres hat das Weiße Haus allen Regierungsmitarbeitern untersagt, im Rahmen der Prüfung eines Amtsenthebungsverfahrens auszusagen. Viele Zeugen erscheinen trotzdem vor dem US-Kongress. Trump schimpft deshalb über eine „Hexenjagd“, vergleicht die Untersuchung gar mit einem „Lynchmord“.
Die Ukraine-Affäre, die den Präsidenten das Amt kosten könnte, provoziert immer neue Wutausbrüche: Am Mittwoch setzte Trump ein Dutzend Tweets ab, zürnte über „erfundenen Müll“, eine „Schande“ und „totalen Betrug“.
Bald dürfte der Druck weiter steigen. Mehr ...


Donald Trump
Nur ein kleiner Erfolg
27.10.2019, Zeit, ein Kommentar von Jörg Wimalasena, New York
Auf vulgäre Art zelebriert der US-Präsident den brutalen Tod von IS-Chef Abu Bakr al-Bagdadi. Doch das wird kaum von seinem außenpolitischen Desaster in Syrien ablenken.
Mit einer Mischung aus Stolz und Schadenfreude trat Donald Trump am Sonntag vor die Presse. Er verkündete, dass Abu Bakr al-Bagdadi, Anführer des sogenannten "Islamischen Staats", "brutal eliminiert" wurde.
Er habe "gewinselt und geweint", bevor er seine Sprengstoffweste gezündet habe. Wie ein "Hund" sei er gestorben, wie ein "Feigling". Die detailreiche Schilderung von Al-Bagdadis Ableben schien dem US-Präsidenten sichtlich zu gefallen.
Trump macht keinen Hehl aus der rohen Gewalt, mit der die USA ihre sicherheitspolitischen Interessen durchsetzen. Mehr ...


World Series in Washington
"Sperrt ihn ein!" - Trump bei Baseballspiel ausgebuht
28.10.2019, Süddeutsche Zeitung
- US-Präsident Trump steht wegen der Impeachment-Ermittlungen der Demokraten unter Druck.
- Nun wird er beim Besuch eines Baseball-Spiels in Washington ausgebuht. Von den Rängen skandieren die Fans: "Sperrt ihn ein!"
Zum ersten Mal seit 18 Jahren ist ein US-Präsident zu Gast bei der Finalserie der nordamerikanischen Baseball-Liga (MLB) - doch der Empfang für Donald Trump fiel alles andere als herzlich aus.
Als er am Sonntagabend (Ortszeit) auf dem Großbildschirm des Stadions in der US-Hauptstadt Washington zu sehen war, ertönten laute Buh-Rufe aus dem Publikum.
Zuschauer skandierten außerdem "Sperrt ihn ein!" - wohl ein Verweis auf die Vorermittlungen zu einem möglichen Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten. Mehr ...


GERICHTSANORDNUNG
Der Mueller-Bericht wird ohne schwarze Stellen herausgegeben
26.10.2019, Welt
Die US-Demokraten feiern einen Sieg vor Gericht. Das Justizministerium muss den ungeschwärzten Mueller-Bericht herausgeben.
Das könnte für Donald Trump bei einem Amtsenthebungsverfahren eine Rolle spielen.
Das US-Justizministerium muss dem Justizausschuss im Repräsentantenhaus nach einem Gerichtsbeschluss den ungeschwärzten Bericht von Russland-Sonderermittler Robert Mueller übergeben.
Bundesrichterin Beryl Howell in Washington setzte dem Ministerium dafür eine Frist bis kommenden Mittwoch.
In ihrer Anordnung vom Freitag hieß es weiter, das gelte auch für bislang vom Justizministerium zurückgehaltene Mitschriften oder Beweise, die dem Bericht zugrunde lagen und auf die in den geschwärzten Teilen verwiesen wurde. Gegen den Beschluss kann Berufung eingelegt werden.
Die Notwendigkeit der Offenlegung der Materialien in dem Ausschuss „ist größer als die Notwendigkeit der weiteren Geheimhaltung“, sagte die Richterin. Mehr ...


Haushaltsdefizit der Trump-Regierung auf höchstem Stand seit zwölf Jahren
25.10.2019, Welt,
Das Finanzministerium der USA muss für die Trump-Administration sehr unangenehme Zahlen veröffentlichen: Das Staatsdefizit ist auf fast eine Billion Dollar angestiegen.
Dabei hatte die Regierung zuvor noch etwas anderes versprochen.
Das Staatsdefizit der USA ist im Haushaltsjahr 2019 auf fast eine Billion Dollar und damit den höchsten Stand seit zwölf Jahren angeschwollen. Wie das Finanzministerium in Washington am Freitag mitteilte, stieg das Defizit in dem Ende September zu Ende gegangenen Haushaltsjahr um 26 Prozent im Vergleich zu den vorherigen zwölf Monaten.
Es betrug rund 984 Milliarden Dollar (888 Milliarden Euro).
Dies entsprach einer Defizitquote – also einem Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt – von 4,6 Prozent. Zwar nahmen die Einnahmen um vier Prozent auf 3,462 Billionen Dollar zu. Gleichzeit wuchsen aber die Staatsausgaben um acht Prozent auf 4,447 Billionen Dollar. Mehr ...


 
US-Philosoph, Richard Rorty, sah schon 1997 das Szenario Trump voraus:

ist eine durchsuchbare Datenbank mit 1500 Personen und Organisationen, die direkt oder indirekt mit dem Präsidenten in Verbindung stehen.
Über einen Suchmaske und das Klicken einzelner Namen dringt man immer tiefer ins Netzwerk vor.
Die Daten stammen aus der BuzzFeed-Recherche TrumpWorld.

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